Center Of Gravity

Ein Raum zum Stärken, Betrachten und Verändern.

Center Of Gravity

Ein Raum zum Stärken, Betrachten und Verändern.

Das AcroYoga Zentrum kurz und knapp

Das Center Of Gravity wurde am 2. Oktober 2016 auf St Pauli eröffnet und ist das erste und einzige AcroYoga-Zentrum in Europa, man munkelt, es sei das einzige außerhalb von den USA, und das mitten im Herzen Hamburgs.

Im Center Of Gravity wohnt AcroYoga, es ist das Herz und die Heimat der AcroYoga Gemeinschaft, alle Hamburger Lehrer und AcroYogis gehen hier ein und aus, alle anderen, egal von welcher AcroYoga Schule oder Tradition auch immer, sind herzlich willkommen.

Nach dem ersten Ausprobieren in einem unserer vielen Beginner-Angebote findest du unsere Progress Stufen 1 bis 3, die dich Schritt für Schritt zur Expertin, zum Experten machen, zusätzlich Jams, Workshops, Gemeinschafts-Abende, AcroYoga-Retreats. Und vor allem aufrichtige, vorwiegend sehr lebendige und teils exzentrische Menschen.

Ein wohlfühl-Ort mit wohlfühl-Menschen. Das Lernen geschieht in einer warmen und wertschätzenden Atmosphäre und das Acroyoga macht unglaublich viel Spaß und tut sehr gut – hingehen! 🙂

Johanna Juno

Einfach grandios, inspirierend, lebensbereichernd!

facebook: philipp.bergschalten

Philipp Schaltenberg

Ein herzlicher warmer offener Ort an dem man einfach gerne rumhängt, abhängt, rumfliegt, meditiert, sein mag. Viele Angebote, Kurse, Klang-Meditationen, Thai Massage. Nur zu empfehlen 🙂

web: katharinajung.format.com
instagram: @katharina_jung_

Katharina Jung

Ziel und Vision

Das, was du bei uns in jeder AcroYoga Einheit von Partner-Akrobatik bis Meditation erfährst:

  • soll dich langfristig stark machen, damit du die Kraft hast, und
  • mit Methoden vertraut machen, damit du die Tools hast,

dein Leben in Ehrlichkeit zu betrachten.

Was daraus folgen kann, ist vielfältig und ein höchst spannender, sehr persönlicher Prozess: „deine Sache“. Wir bieten dir als Wert an: betrachtendes Verweilen. Bleiben und Commitment als nicht-intuitive Mittel zur wesentlichen Veränderung deines Lebens.

Stärken

Das Center Of Gravity bietet dir unmittelbar funktionierende, auf Körper und Geist bezogene Methoden & Techniken, um verschüttete oder verloren gegangene, positive, stärkende Persönlichkeitsmerkmale wiederzubeleben und zu entwickeln. Allein und in Gemeinschaft.

Auf dieser Basis wachsen in einem ersten Schritt dein Selbstvertrauen und dein Vertrauen in andere.

Betrachten

In einem zweiten Schritt, langsamer, viel leiser, bekommst du Platz, um mit Ehrlichkeit dein Leben zu betrachten.

Mit der Zeit und im geschützten Raum des Zentrums können so grundlegende und tieferliegende Wahrheiten erschlossen und erkannt und das eigene Commitment, das Bleiben, als wertvoll erlebt werden.

Verändern

In einem dritten und wesentlichen Schritt will das Zentrum für dich den Rahmen schaffen,

a) in dem du dich selbst ermächtigst, sowohl Widerstände als auch Anziehung zu Lebenssituationen besser einzuordnen, und

b) in dem du dir die Kraft und Entschlossenheit zu eigen machst, Anziehung und Widerstand im betrachtenden Verweilen zu transformieren.

Warum ein AcroYoga Zentrum?

Die Entstehungsgeschichte des ersten AcroYoga Zentrums in Europa. Das nicht lange allein bleibt.

Die Frage des Warum ist persönlich. Ich, Ralph Buse, der Gründer des Zentrums, erzähle dir, wie es zum Center Of Gravity kam.

Die Beobachtung

Ich hatte anderthalb Jahre an vielen AcroYoga-Klassen teilgenommen, unterrichtete stellvertretend für Lucie Beyer, hatte, so meinte ich, AcroYoga verstanden und durchdrungen. 

Es gab dann diese 4 Tage in Kopenhagen im Frühjahr 2013. AcroYoga 4 Tage lang. Es war phantastisch. Und ganz anders.

Erfüllt und berührt und leicht und verbunden wie schon lange nicht mehr war mir klar: AcroYoga braucht diesen Raum, einen, in dem die Stimmung, die Gemeinschaft, die Zuversicht, in dem all das über 4 Tage gewachsen war, bleiben darf.

Das war der Game Changer eines sowieso schon großartigen Spieles.

 

Die Idee

Ich wollte ein AcroYoga Zentrum erleben. Aber es gab einfach kein AcroYoga Zentrum. Diese phantastische Tätigkeit, die Gemeinschaft schafft und Menschen stärkt, die Verbindung herstellt und Persönlichkeiten entwickelt, die Menschen in die Lage versetzt, ihr Leben mit anderen Augen zu sehen und mit diesem neuen Blick zu gestalten, diese gesellschaftlich und individuell höchst effektiv positiv wirkende komplexe Tätigkeit „AcroYoga“ hatte keinen Platz, der sich voll zu ihr bekannte.

Ich entschied mich, das zu ändern. Es sollte ein AcroYoga Zentrum geben, am besten in Hamburg, einfach deshalb, weil ich dort lebte. Der Name entstand noch im Zug auf dem Rückweg von Kopenhagen nach Hamburg: Center Of Gravity würde es heißen. Nur der Ort musste noch gefunden werden.

Die Kippe

Dann wurde es holprig. Nach knapp drei erfolglosen Jahren der Suche nach einer geeigneten Immobilie mit einem Team aus Location Scout, Architekt & Juristin verlor die Projektidee in mir an Kraft, und ich wandte mich im Januar 2016 einem anderen Projekt zu. Ich hatte mich gerade in den ersten vier Monaten dort eingerichtet, als ich von Kai Hitzer das Angebot zur Übernahme des Sutra erhielt, dem Ort, an dem ich das erste Mal AcroYoga erlebt hatte. Zu klein, im Rotlicht-Viertel Hamburgs, beileibe keine Yoga-Lage, aber die zu dem Zeitpunkt einzige Möglichkeit für die Erschaffung eines AcroYoga Zentrums. Eine Möglichkeit.

Das gerade begonnene Projekt war ebenso wichtig, ebenso weitreichend, noch weit umfangreicher. Beides gleichzeitig anzufassen würde nicht gehen.

Ich entschied mich nach einer Woche intensiven Abwägens, es auf Eis zu legen. Zunächst sollte also ein AcroYoga Zentrum entstehen, und zwar auf St Pauli.

Das Center Of Gravity eröffnete am 2. Oktober 2016, wird seitdem belebt und getragen von den Werten, die mich leiten, die ich leben will:

Wahrheit, Commitment, Befreiung.

Ralph Buse — Gründer und Leitung

Mein Name ist Ralph Buse. Ich bin am 5. Juni 1970 geboren und Herz und Kopf des Center Of Gravity. Mit seinem Team, seinem Büro, seinen Freund*innen und all den Teilnehmer*innen. Ich bin sehr sehr dankbar dafür, diese Chance zu haben. Und die Verantwortung.

Mein Haupaugenmerk liegt auf der ständigen Weiterentwicklung des Unterrichts für Anfänger. Durch meine langjährige Erfahrung führe ich dich sicher durch deine ersten AcroYoga Erlebnisse. Ich bin der dienstälteste AcroYoga-Lehrer Hamburgs, und mit einigen tausend Schülern einer der erfahrensten AcroYoga-Lehrer Deutschlands.

Zusätzlich unterrichte ich die AcroYoga-Vertiefungen Therapeutisches Fliegen und Thai Yoga Massage, wobei mich die Intensität, mit der ich Therapeutisches Fliegen erleben lasse und vermittle, als leidenschaftlichen Spezialisten ausweist.

Ein halber Lebenslauf hin zum AcroYoga

Die üblichen Fakten

Ich bin Diplom Handelslehrer und promoviere – das sagt man dann, wenn man irgendwann mal eine Promotion angefangen hat und diese weder abgeschlossen noch gänzlich zu den Akten gelegt hat – im Bereich BWL über das Thema

„Making Profit with the Protection of Biodiversity? A Simulation Based Estimation of the Changes in a Company’s Market Share Induced by Biodiversity Protection Campaigns“

Promotion und Singen

Eigentlich spannend. Und wichtig. Nun: Von 1989 bis 2007 ging ich – parallel zu meinen gesellschaftskonformen Ausbildungen – mit wachsendem Können, Leidenschaft und Erfolg, wovon allerdings nur die Leidenschaft für ein Leben gereicht haben, dem Thema Singen nach. Klassischer Sologesang und vor allem Singen in Jazz a capella Quartetten / Quintetten waren das, was mein Herz schlagen ließ, im Guten, mit Feuer.

Um meiner Promotion nach viel zu langen Jahren der Parallelexistenz „Singen / Promotion“ die Möglichkeit einzuräumen, abgeschlossen zu werden, und vor allem auch nach einem Konzert in der Aula am Wilhelmsplatz in Göttingen, das weichenstellend war, weil wir, die Band 4tune, ein selbstgesetztes Ziel nicht erreichten, brach ich alle Kontakte bis auf jene zu meinen 2 besten Freunden – Matthias Jendis und Benjamin Stürzenhofecker – ab, hörte das Singen auf der Bühne und privat auf, und zog im Sommer 2008 von Göttingen nach Hamburg. In eine selbstverordnete Isolationshaft.

2 Jahre Volldampf & Burnout

Mit viel Sport – ca 2 km Schwimmen je morgens und abends – und dazwischen Arbeiten in der Staatsbibliothek, meinte ich, ein funktionierendes und zielführendes System aufgestellt zu haben.

Im Herbst 2010 machten 10 Wochen Dauerfieber ohne Symptome einer Krankheit meine Arbeit mühsam und tränenreich. Dazu maß eine Leistungsdiagnostik in der Kaifu Lodge einen sehr bedenklichen Körperstresslevel über den Hautleitwert, und man empfahl einen Arztbesuch und eine Pause oder zumindest Umstellung. Der Arztbesuch diagnostizierte zusätzlich Herzrhythmusstörungen und empfahl dasselbe. Noch im Zweifel, ob die Ratschläge und Indikationen ernst zu nehmen seien, überzeugte mich die Veränderung nach einer Arbeitpause von 3 Tagen, in die ich letztlich nach viel Überzeugungsarbeit Dritter eingewilligt hatte. Ich empfand nach 3 Tagen Pause beim ersten Versuch, die Promotion wieder aufzunehmen, als ich das Laptop aufschlug „nicht-mehr-Können“ – in dieser Absolutheit das erste Mal in meinem Leben. Bei aller Anstrengung war ein Tippen auf der Tastatur unmöglich, zu viele Tränen, zu schwach, die Finger schwebten über der Tastatur oder lagen einfach auf.

Mein erstes Mal AcroYoga

Danach war alles anders.

Ich fand nach einer sechsmonatigen Pause und der vorsichtigen Wiederaufnahme der Promotion, begleitet von Tanz (Nia) statt Ausdauerschwimmen, über einen Zufall den Weg zum AcroYoga. Nach der Nia-Stunde hörte ich die Trainerin Lea Zubak zu einer Teilnehmerin sagen: „Kommst Du heute zum AcroYoga?“ Ich kannte das Wort nicht, fragte nach, und bekam zur Antwort: „Ach, komm doch einfach mit.“

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