Celebrate Existence

Sonnenwendenretreat im Tipidorf.
Einheit in Vielfalt.
Retreat Multitracking.
Bleiben. Anerkennen. Prüfen.

Celebrate Existence

Sonnenwendenretreat im Tipidorf.
Einheit in Vielfalt.
Retreat Multitracking.

Slow AcroYoga

AcroYoga stellt sich oft als Akrobatik dar.  Oder andersherum: Akrobaten nennen das, was sie machen, AcroYoga.

Hier geht es um etwas vollkommen anderes.

In der seit ein paar Jahren üblich gewordenen, sportlich dominierten Betrachtungsweise bleiben die wesentlichen Potentiale unausgeschöpft. Das wesentliche Element von Yoga und jeder spirituellen Disziplin fehlt. Langsamkeit und Stille fehlen. Der Raum zur Entwicklung von Bewusstheit fehlt. Er wird zugunsten von kurzweiligem Erleben und bester Unterhaltung oft nicht nur geteilt sondern gänzlich aufgegeben. Und nicht nur, indem Therapeutisches Fliegen, Thai Yoga Massage und Meditation nach der Akrobatik-Praxis ausgelassen werden, sondern sie finden auch als begleitende Elemente in der Partnerakrobatik selbst keinen Platz.

Es ist dem Monkey Mind geschuldet. Er findet alles in der Akrobatik. Und nichts in der Meditation.  Tantra sagt: beides, alles ist gut, nichts schlechter oder besser. Nimm beides, alles an. Löse so deine Vorlieben und Abneigungen auf. Und erkenne.

Wenn es manchen und insbesondere oft jungen Menschen beim vermeintlichen AcroYoga  um den Thrill geht, der im Erleben von Neuem, Waghalsigem erlebt werden kann, und der zweifellos geil weil äußerst dopaminlastig ist, dann ist anderen klar, dass das nicht alles ist, dass das nur ein spannender Anfang sein kann. Das ist auch unsere Sicht.

AcroYoga Retreats oder Festivals können — und wollen, je nach Veranstalter — bislang dem Monkey Mind nur wenig entgegensetzen.  Sie stellen Akrobatik nicht als Teaser an den Anfang sondern erklären es zum Main Act. 

Wir laden zu diesem Retreat all die Menschen ein, die AcroYoga anders und achtsam, ganzheitlich erleben wollen. Entweder,

  • weil sie sich körperlich nicht so fit fühlen (Alter oder Veranlagung),
  • weil sie Angst vor Verletzungen haben,
  • weil sie keine unachtsamen Berührungen erleben wollen,
  • weil sie Geschmack an dem Gesamtkonzept gefunden haben, das AcroYoga aus vier ineinandergreifenden Akivitäten sieht und vom achtsam gemeinsam Lauten über gemeinsam Leises in die Stille führt. 

Du kannst über unsere Sicht auf AcroYoga im Abschnitt lesen. Auch der Werdegang von Ralph kann dir ggf helfen, die Ausrichtung von AcroYoga zu verstehen, die wir dir hier anbieten wollen.

Das heißt nicht, dass du nicht Gas geben kannst, wenn du Akrobatik trainierst. Er ist dazu da zu spielen, dich zu vergessen, und wenn du vor dem Hintergrund eines yogischen Grundverständnisses die Grundregeln und Techniken von Akrobatik beherrschst, dann hast du gute Chancen, dich nicht zu verletzen. Und danach, fertig ausgespielt, kommen dann die leise und die stille Zeit. Eine höchst wunderbare und tückische Praxis. 

 

 

5 Tage AcroYoga auf der Wiese und 5 Übernachtungen im Tipidorf, die mit einer Sommersonnenwenden-Schwitzhütte zuende gehen.

Retreat Multitracking

Celebrate Existence entwickelt und verwirklicht Retreat Multitracking und folgt damit dem Konzept “Einheit in Vielfalt” auf der Ebene von ganzheitlichen, integralen Praktiken mit spiritueller Ausrichtung:

Erlebe und tausche dich im mit Teilnehmenden anderer Retreats aus, die gleichzeitig stattfinden. Es unterstützt dich zusätzlich ein One on One Angebot.

Das Multitracking stellt sich dann wie folgt dar:

  • Unity track: das, was alles zusammen hält, das, wir alle zusammen machen. Kochen, uns miteinander austauschen, Aufräumen, Putzen, Hofarbeit.
  • Diversity tracks: Voll ausgearbeitete Einzelretreats mit bestimmten Themen. Jedes Retreat, jedes Thema steht für sich und ist in sich und in seiner Praxis abgeschlossen.
  • Support | One on One track: Regeneration, Beratung, Einzelsessions. Hol sie dir dann, wenn du sie brauchst. Optional.

Wir erklären dir weiter unten, inwieweit dich das vor persönliche Herausforderungen stellen wird, die zu meistern sich lohnt.

Die Diversity Tracks 2020

Du kannst zwischen 2 Praktiken wählen: Kalari und AcroYoga. Du kannst beide kennenlernen und beide vertiefen.

Neben dem vollen AcroYoga Programm steht ein volles Kalari Trainingsprogramm.

Wir bieten dir insbesondere immer wieder in täglicher Meditation die Möglichkeit, im stillen Betrachten Zeuge deiner Innenwelt zu werden und dich zu erkennen. Du hast hier in dieser wundervollen Landschaft Raum und 5 Tage Zeit dafür.

Wichtige Eingrenzung. Bitte unbedingt lesen:

Achtung Lebenschöngestaltungswillige und Selbstoptimierer*innen! Es geht mal wieder und wie immer bei Celebrate Existence nicht um Bespaßung, nicht um Entertainment, nicht um eine “neue Erfahrung” oder irgendeinen “Kick”. Es geht bei allen angebotenen Aktivitäten darum, deinen Blick für das Wesentliche zu schulen und ihn darauf ausgerichtet zu halten. Das Wesentliche sind im allgemeinen deine inneren Prozesse (emotional, gedanklich, empfindend), die durch deine körperliche Kalari- oder AcroYoga-Praxis bewegt werden.

  • 05:00 Yoga und Meditation
  • 07:00 AcroYoga | 90 Minuten
  • 11:30 AcroYoga | 90 Minuten
  • 19:30 Meditation bis 20:30
  • 06:30 Morgentee und Obst
  • 08:30 Frühstücksvorbereitung
  • 09:00 Frühstück bis 10:00
  • 10:00 Aufräumen und Putzen bis 10:30
  • 13:00 Lange Mittagspause bis 16:00
  • 16:00 Vorbereitung des Abendessens
  • 17:00 Abendessen bis 18:00
  • 18:30 Aufräumen und Putzen bis 19:30
  • 20:30 Talk | Vortrag | Kreis bis 21:30
  • Coaching mit Kai Hitzer
  • Thai Yoga Massage mit Ewa Stachowicz
  • Ayurvedische Massage mit Lars König

Listen, in die du dich für dein persönliches One on One eintragen kannst, liegen aus.

  • Sonnenaufgang und -Untergang an diesen längsten Tagen des Jahres sind ca 04:40 und 21:35. Unser Programm ist an diesen Zeiten ausgerichtet. Passend zur Übernachtung im Tipi stehen wir mit der Sonne auf und gehen mit ihr schlafen
  • Nachtruhe ist 22:00 Uhr
  • Ca zweimal fahren wir mit einer kleinen Gruppe Freiwilliger zu den Märkten und Supermärkten der Umgebung
  • Jede*r, der*die möchte, kann ein Rezept beisteuern und für einen Abend Küchenchef*in sein. Mit einer kleinen Gruppe Helfer*innen. Einfach vortreten und den Applaus der Gruppe einheimsen.
  • Ganz generell lädt die Umgebung zu ausgedehnten Spaziergängen und Verweilen im Wald ein.
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